Franzose gewinnt ersten Speedriding Contest am Arlberg
Der Franzose Antoine Montant hat nach zwei außergewöhnlichen Runs auf der Kreuzjochspitze im österreichischen St. Anton am Arlberg vor Mathias Roten (SUI) und Francois Bon (FRA) den Siegertitel beim ersten Speedriding Wettkampf geholt.
Nach einem beinharten Qualifikationslauf zwei Tage zuvor, bei dem 16 Speedrider aus sechs Nationen an den Hängen des Mattun ums Weiterkommen kämpften, konnten sich schließlich die Top-Drei-Rider für das Superfinale durchsetzen. Per Videoanalyse bewerteten die Rider gegenseitig ihre Leistung beim öffentlichen Judging Event am Dienstag.
Die Athleten wurden jeweils von neun anderen Ridern nach ihrer Kreativität, ihren Flug- und Skifähigkeiten, der Wahl ihrer Linie und der Energie und Flüssigkeit ihres Runs auf der steilen und felsigen Kreuzjochspitze beurteilt, die nur per Helikopter zu erreichen ist.
Der ergiebige Schneefall am Dienstag und ein strahlend blauer Himmel am Mittwoch sorgten schließlich für einen gewaltigen Showdown des Trios im großen Finale. Montant überzeugte mit großartigen technischen Runs durch frischen Powder und Sprüngen über Eispassagen, die ihn wenige Meter über die kantigen Felsblöcke gleiten ließen.„Schon während des Fluges hab ich versucht die perfekte Linie zu finden,“ so Montant. „Es macht mich sehr glücklich, hier gewonnen zu haben. Ich genieße im Moment die Situation mit zwei wirklich guten Freunden gemeinsam auf dem Podest zu stehen."
Montant führte mit 686.5 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten Mathias Roten, der 647.9 Punkte einfahren konnte. Der 28-jährige Schweizer Testpilot Roten, Filmemacher und Kitesurf-Lehrer aus Hünibach, nutzte Schneegrate, um mit möglichst viel Style den Berg hinunter zu gleiten.
“Ich bin absolut glücklich mit meinem Ergebnis,†freute er sich später. "Nach der Qualifikation hab ich mir gedacht, dass es schön wäre, mit Antoine und Francois im Heli zu sitzen und über frischen Powder hinweg ins Tal zu gleiten. Es ist wirklich so gekommen und ich bin absolut glücklich mit meinem Ergebnis."
Der ehemalige Skilehrer Francois Bon (FRA) fuhr mit 609,1 Punkten ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis ein und freute sich über seinen Erfolg. „Einer der drei Athleten im Helikopter beim Superfinale gewesen zu sein, war eigentlich schon wie ein erster Platz für mich,“ meinte er.
Ergebnisse des Red Bull Speedride
1. Antoine Montant (FRA)
2. Mathias Roten (SUI)
3. Francois Bon (FRA)
4. Simon Penz (AUT)
5. Daniel Kofler (AUT)





