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Test%20Aboard%20Z-series%20133x40%20

kiteboardertje·1 feb 2008 · 3 min lezen
kiteboardertje · 1 feb 2008 · 3 min

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Slis

en Aboards wordt door hanglos zelf getest

Aboards war so freundlich Kitesurfing-Kiel das Z-series 133x40 für einen Test zur Verfügung zu stellen. Die Z-Series ist die Freeride / Freestyle Linie bei Aboards. Neben dem 133x40 gibt es ein kleineres Board in der Größe 130x39,5 und ein größeres in 136x40,5. Aboards bewirbt seine Schnittchen mit einer extremen Stabilität, aber mehr dazu später.




Als erstes fiel beim Auspacken auf, dass die Pads und Schlaufen schon vormontiert waren. Also nur noch die 4,5cm tiefen Finnen und bei Bedarf den Graphandle angeschraubt und es kann losgehen. Das ätzende Montieren der Schlaufen und die Gefahr des Vergnadels der Plugs fällt also weg, endlich! Das Board ist sehr leicht und sauber Verarbeitet. Die Kannten sind recht dünn und versprechen gute Höhelaufeigenschaften. Das Deck ist als so genanntes 3D Topdeck ausgeführt, was die Flexeigenschaften bestimmt. Die jeweiligen Zonen sind dann auch gut am verschieden starken Aufbau abzulesen. Die Unterseite ist mit einer leichten Konkave versehen. Der Decksbelag selber scheint unempfindlich zu sein. Ein Gimmick ist ein einlaminiertes 'Fenster' auf den Deckaufbau.



Die Schlaufen sind fest an den Pads montiert. Sie lassen sich so nicht über verschiedene Inserts in der Breite verstellen. Dies war aber kein Problem, aber wie sie bei kleinfüßigen, barfußfahrenden Kiter(innen) verhält, kann man nicht sagen. Ansonsten sind die Schlaufen bequem und biete guten Halt. Die Verstellung ist einfach über Klettbänder möglich. Die Farbe der Pads und Schlaufen ist mit Weiß natürlich edel, aber auch empfindlich gegenüber Schmutz. Dagegen ist das Boarddesign selber eher dunkel gehalten mit einigen edlen Aufdrucken.



Die Fahrtests fanden bei unterschiedlichen Windbedingungen an einem typischen Ostseespot statt. Es war also meist kabbelig. Vom Fahrkönnen war vom Aufsteiger über Cruiser bis Wakestyler alles vertreten.



Das Board lässt sich einfach und trotzdemsportlich fahren. Es schneidet mit den dünnen Kannten durch den Kabbel und ließ sich immer gut kontrollieren. Die Fahrt war durch den Flex angenehm, da kein hartes Schlagen auf kam. Dabei zieht das 133x40 sehr gut Höhe. Bei dem Switchen ließ sich das Aboard dafür nicht ganz so einfach drehen. Dies ist auf die dünnen langen Kannten zurück zu führen. Der Absprung ließ sich gut finden und die Kannte auch lange Halten. Die Landungen gestalteten sich dabei einfach.



Beim Wakestyle sind leichte Abzüge beim Popp zu machen, da das Board dafür etwas zu viel Flex hat. So konnte nicht die gesamte Energie aus dem Absprung umgesetzt werden. Die Landungen könnten etwas weicher sein. Hier macht sich aber die Konkave bemerkbar. Das Board führt auch bei aufrechter Fahrweise sehr gut.

Alle, die das Board testen durften, kam sofort gut mit dem Z-series 133x40 zurecht. Egal ob Anfänger oder Profi. Egal ob Leichtgewicht oder schwerer Brocken. Der Windbereich, den das Board abdeckt, liegt zwischen leichter Brise bis Sturm. Hier waren keine Einschränkungen bemerkbar.



Das Aboard Z-series 133x40 ist ein pefektes Allroundboard und eine One-Board-Lösung für den fortgeschrittenen Kiter, der ein einfach zu fahrendes Board mit sehr guten Höhelaufeigenschaften und maximalem Einsatzbereich sucht. Somit ist es ein Board für Freestyler und Freerider, die auch bei widrigen Bedingungen Spaß haben wollen. Wakestyler und Waverider werden ebenfalls die guten Allroundeigenschaften schätzen, sollten aber keine Spitzenwerte in den speziellen Disziplinen erwarten.
Aboard bietet sehr hochwertiges und robustes Board zu einem fairen Preis an.

(alle Bilder: Copyright bei waveclassic.com)

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